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Handwerkskunst der Bergregionen

Schnitzerei, Webkunst und Glockengiesserei. Wie das Handwerk die Bergtäler prägt.

Lesezeit7 Min
AutorMY MOUNTAIN Redaktion
Aktualisiert28.02.2026

In den Bergtälern hat sich ein Handwerk erhalten, das anderswo längst verschwunden ist. Lange Winter und die Abgeschiedenheit haben über Generationen Spezialisten hervorgebracht, deren Können von Hand zu Hand weitergegeben wurde. Eine Wanderung durch diese Regionen ist auch eine Reise zu den Werkstätten.

Vom Material der Berge

Holz, Wolle, Metall und Stein sind die Rohstoffe der Bergregionen, und aus ihnen entstand ein eigenständiges Kunsthandwerk. Im Berner Oberland etwa machte die Holzschnitzerei das Dorf Brienz weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Anderswo prägen Webereien, Töpfereien und Glockengiessereien das Bild.

Werkstätten erleben

Viele Betriebe öffnen ihre Türen für Besucher und zeigen den Weg vom Rohstoff zum fertigen Stück. Ein Werkstattbesuch erklärt, warum ein handgefertigtes Objekt seinen Preis hat: Dahinter stecken Jahre der Übung und oft seltene Materialien. Wer ein Stück mitnimmt, bringt ein Stück gelebter Tradition nach Hause. Solche Begegnungen gehören zu einem echten Bergdorf-Erlebnis dazu.

Handwerk ist Zeit, die man sehen kann. Jede Faser und jede Kerbe erzählt von der Hand, die sie geformt hat.

Fazit

Plane auf deiner Tour einen Halt bei einem lokalen Handwerksbetrieb ein, etwa entlang einer der Käsekultur-Wanderwege, wo Handwerk und Kulinarik zusammenkommen. Frage nach, schaue zu und kaufe direkt vor Ort. So unterstützt du die Menschen, die dieses Erbe lebendig halten, und nimmst mehr mit als nur ein Souvenir.