
Das östlichste Tal der Schweiz öffnet sich nach Südtirol - ein UNESCO-Biosphärenreservat aus Bergwiesen, Lärchen und stiller Ursprünglichkeit.
Das Val Müstair ist das östlichste Tal der Schweiz und öffnet sich jenseits des Ofenpasses nach Südtirol. Abseits der grossen Tourismusströme hat sich hier eine ursprüngliche Bergwelt erhalten: Lärchenwälder, blühende Bergwiesen und Dörfer mit traditioneller Engadiner Bauweise prägen das Bild.
Das gesamte Tal gehört zum UNESCO-Biosphärenreservat und grenzt direkt an den Schweizerischen Nationalpark. Wer hier wandert, begegnet eher Gämsen und Steinadlern als grossen Wandergruppen. In Müstair zählt das Kloster St. Johann mit seinen karolingischen Fresken zum Welterbe.
Das Tal ist per Postauto ab Zernez über den Ofenpass erreichbar, im Sommer fahren auch Verbindungen aus dem Vinschgau. Die Wandersaison reicht von Juni bis Oktober. Der Ofenpass ist der natürliche Ausgangspunkt für Höhenwege Richtung Nationalpark.
Hier, am Rand der Schweiz, ist es so still, dass man die Bergdohlen über den Lärchen kreisen hört.