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Trachten und Brauchtum am Weg

Sennenhemd, Edelweisshemd und Alpaufzug. Lebendige Tradition entlang der Bergwege.

Lesezeit8 Min
AutorMY MOUNTAIN Redaktion
Aktualisiert02.04.2026

Wer im Frühsommer in den Voralpen wandert, kann Glück haben und mitten in einen Alpaufzug geraten: festlich geschmückte Kühe, Sennen im traditionellen Gewand und der Klang der Treicheln, der durch das Tal hallt. Die Schweizer Trachten sind kein Museumsstück, sondern gelebte Kultur, die sich besonders an den Übergängen des Bergjahres zeigt.

Was die Kleidung erzählt

Jede Region hat ihre eigene Tracht. Das Appenzeller Sennenkostüm mit der gelben Hose und dem bestickten Hosenträger, wie man es im Appenzellerland sieht, unterscheidet sich deutlich von den Trachten des Wallis oder des Berner Oberlands. Die Details, Stickereien, Knöpfe und Farben verraten Herkunft, Anlass und manchmal sogar den Familienstand.

Begegnung statt Inszenierung

Die schönsten Momente entstehen, wenn man dem Brauchtum mit Respekt begegnet. Frage, bevor du fotografierst, halte Abstand zu den Tieren und geniesse das Schauspiel als Gast. Viele Älplerfeste sind öffentlich und freuen sich über interessierte Wanderer.

Fazit

Trachten und Brauchtum machen eine Wanderung zu mehr als nur Sport. Sie verbinden die Landschaft mit den Menschen, die sie seit Generationen prägen. Wer die Termine der Alpauf- und Alpabzüge kennt, kann seine Tour gezielt danach planen, etwa rund um die Schweizer Volksfeste im Jahreslauf.